nieder- und mittelenergetische Schalldruckwellen, die im Körper durch Bildung von Kavitationsblasen eine hohe mechanische und thermische Wirkung auf das zu behandelnde Gewebe haben. Die Stosswellentherapie wird bei chronischen Schmerzzuständenden und Erkrankungen am Bewegungsapparat eingesetzt. Sie bewirkt unter anderem die Ausschüttung von Substanz P (ein wichtiger Schmerzmediator und Wachsumsfaktor) und stimuliert somit die Selbstheilungsmechanismen des Körpers.

Methode Swiss DolorClast EMS (ESWT)

Extracorporale radiale Stosswelle

Wirkungsweise

  • Analgesie (Schmerzlinderung)
  • Erweiterung der Blutgefässe, dadurch eine Mehrdurchblutung im Gewebe
  • Reparaturvorgänge werden eingeleitet
  • Hemmung von COX II (Entzündungsmediator)
  • Abschwächung entzündlicher Prozesse
  • Freisetzung freier Radikale
  • körpereigene zelluläre Abwehr wird gestärkt
  • Körper wehrt sich aktiv gegen die Erkrankung
  • Überstimulation von Nervenfasern
  • Verstärkung der schmerzlindernden Wirkung (Gate- Control- Theorie)


Anwendungsgebiete

  • schmerzhafte Verkalkung der Schulter (PHS/ Tendinitis calcarea)
  • Tennis- und Golferellbogen (Epicondylitis radialis und ulnaris)
  • schmerzhafte Fersenspornbildung (Fascitis plantaris)
  • Patellaspitzensyndrom (Jumpers Knee)
  • Achillessehnenreizung (Achillodynie)
  • Schleimbeutelbeschwerden (z. B. Bursitis Trochanterica)
  • nicht heilende Knochenbrüche (Pseudarthrosen)
  • schmerzhafte Muskelverspannungen (Triggerpoints)
  • etc.

Bei einer Anwendung alle 5-7 Tage, sollte sich nach 1-3 Behandlungen eine deutliche Besserung einstellen.


Kontraindikationen

  • Einnahme von COX I- Hemmer (cortisonhaltige entzüdungshemmende Medikamente; z.B. Cortison)
  • Einnahme von COX II- Hemmer (nicht cortisonhaltige entzündungshemmende Medikamente; z. B. Voltaren)
  • Tumore
  • Schwangerschaft
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Osteoporose
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